Erst mal wollte ich mich entschuldigen, dass ich schon so
lange nichts mehr von mir hab hören lassen, aber (Achtung es folgt eine nicht
ganz ernst zu nehmende Entschuldigung) ich hatte echt viel zu tun.
Wie dem auch sei…anstatt einen Eintrag nach dem anderen zu
posten habe ich zwischen Playdates und
gefühlten fünfhundert Feiertagen den Half-Term (in Deutschland häufig
als Herbstferien beschrieben ) erfolgreich hinter mich gebracht.
Mit Halloween nahm das ganze seinen Anfang… Geplant war, um
unnötig viel Stress zu vermeiden, diesen mit Zuckerguss überzogenen Festtag
außer Haus zu verbringen, was auch prompt in die Tat umgesetzt wurde.
Trotz der ach so guten Planung, kamen wir um das Treffen,
der eingeladenen Freunde, bei uns im Haus, leider nicht herum. Fluchs wurde das
gesamte Erdgeschoss, mit orangenen und schwarz Luftballons, Papierspinnen und
Geschnitzten Kürbissen, in ein „Horror-House“ umgewandelt und mir der Titel
„Kinder-Gesichter-Anmaler“ aufs Auge gedrückt.
Diesem Titel kam ich dann natürlich auch sofort mit größtem
Vergnügen nach. (Ich hoffe ich schaffe es irgendwie meine Fotos hochzuladen…nur
so viel wir hatten einen Kuchen der Aussah wie eine grüne hexe…ziemlich cool,
hat nur leider kein bisschen gut geschmeckt)
Als nach eineinhalbstunden und zig Schichten Farbe alle kleinen
Kinder mit einem Halloweengesicht versehen waren, brachen wir auf zur
eigentlichen Party im Country Club.
Den Abend beendete dann einen Ausgedehnte Trick or Treating
tour mit ziemlich ansehnlichem Erfolg an der Süßigkeiten Front J
Der Zweit, diesmal nicht importierte sondern wirklich
ziemlich Britische Feiertag: „Bonfire night“
Für die von euch die keinen blassen Schimmer davon haben,
was zum Henker „Bonfire night“ ist, hier der Anfang eines Wikipedia Artikels:
Guy Fawkes Night, also known as Guy Fawkes
Day, Bonfire Night and Firework Night,
is an annual commemoration observed on 5 November, primarily in Great
Britain. Its history begins with the events of 5 November 1605,
when Guy
Fawkes, a member of the Gunpowder
Plot, was arrested while guarding explosives the plotters had placed
beneath the House of Lords. Celebrating the fact that King James I had survived the attempt on
his life, people lit bonfires around London, and months later the
introduction of the Observance of 5th November Act enforced
an annual public day of thanksgiving for the plot's failure.
Ja ich weiß, dass der in Englisch ist, aber dagegen kann ich
auch nichts machen, seid froh dass ihr euch bei mir wenigstens ein bisschen
weiter bilden könnt!
Naja, auf jeden Fall sind wir dann wieder zu oben bereits
genanntem Country Club gefahren um uns das Lagerfeuer und die Raketen an
zusehen, was Spaß gemacht hat. Der ganzen Sache die Krone aufgesetzt hat
allerdings die Tatsache, dass wir danach mindestens eine halbe Stunde lang
unser Auto nicht finden konnten und mit drei rumjaulenden Kindern über einen
stockfinsteren Parkplatz in der Mitte eines Golfplatzes geirrt sind…Ich hatte
ohne zu übertreiben einen Heiden Spaß :D
Den Kreis schlossen wir mit Dewali, einem ziemlich indischen
Fest.
Eigentlich wollte ich
mir hier an dieser Stelle das Leben einfach
machen und euch wieder den Anfang eines Wikipedia Artikels aufs Auge drücken…
Was sich allerdings doch als ein bisschen schwieriger
Gestaltet als anfangs gedacht und deswegen merkt euch einfach: Dewali ist das
Lichterfest in fast allen indischen Religionen.
(Es könnte sein das ich damit total falsch liege und mir
dafür irgendwer den Kopf abreist…)
Bevor ich also auf diese sehr unangenehme Weise sterbe, hier
noch ein kurzer Überblick was man an Dewali so macht:
1.
Man geht in den Tempel, was neben bei bemerkt
ziemlich cool ist (dazu später aber noch mehr…)
2.
Man geht mit der Familie essen
3.
Man macht ein Feuerwerk
Der zweite Punkt war definitiv das Beste am ganzen Tag.
Nachdem wir geschätzte 30 Minuten im Tempel Freunde und Verwandte
getroffen und begrüßt hatten, haben wir uns schnell, denn wir hatten alle
ziemlich viel Hunger und Sarbs (meine Hostmum) Mum hatte den gesamten Morgen in
der Küche gestanden um zu kochen, auf den Weg zu Sarbs Elternhaus gemacht um
dort mit der Familie zu feiern.
(Wat ein Satz…. Wir sind nachdem Besuch im Tempel zum
Familienessen gefahren…mein Gott mach es doch nicht so kompliziert)
Nur so viel, indisches Essen ist verdammt lecker!
Den Abend toppte dann allerdings noch die Tatsache, dass ich
das Englisch, dass Sarbs Dad spricht beim besten Willen nicht verstehen konnte
und Aman (mein Hostdad) den Englisch-Punjabi mix mir dann auf Englisch übersetzen
musste J…
ihr merkt ich hatte Spaß ;)
Gibt es noch irgendwas hinzuzufügen?
Ach ja diese, oben beschriebene Woche ist der absolute
Horror für jeden Hund, weil einfach jeden Abend irgendwer irgendwas feiert bei
dem es für notwendig gehalten wird Raketen in die Luft zu jagen… Bobby (der
deutsche Schäferhund der Familie) ist halb wahnsinnig geworden.
Und so viel Spaß ich in der Woche auch gehabt habe, das Beste
war, dass mein Papi kurz darauf vorbei gekommen ist und wir zusammen geluncht
haben J







